St. Peter Schützenbruderschaft

1908 Allerheiligen e.V.
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Abteilungen, Corps & Züge

der St. Peter Schützenbruderschaft
1908 Allerheiligen e.V.

 

Hubertuszug "Freischütz"
gegründet 1967
Wir über uns:

Der Hubertuszug Freischütz ist ein äußerst aktiver Schützenverein. Unser Leitspruch könnte heißen: "Die Mehrheit entscheidet". Von den zur Zeit 12 Mitgliedern sind allein zwei Mitglieder im Vorstand der St. Peter Schützenbruderschaft 1908 Allerheiligen e.V. Sie bekleiden den Posten des Pressewart & Archivar und 3. Beisitzer. Weiterhin stellt der Hubertuszug "Freischütz" den Kassierer im Vorstand des Jägercorps. Zwei Mitglieder des Zuges waren bereits Schützenkönig, auch ein Jungschützenkönig wurde gestellt. Das jährliche Bürgerschützenfest wird durch einen erfolgreichen Fackelbau und ein prächtiges Blumenhorn bereichert.
Innerhalb des Zuges, der eine breite Altersstruktur von 24 - 71 Jahre aufweist werden im laufe des Jahres diverse Feste gefeiert. So finden z.B. eine Krönungsfeier, Vogelschießen, Schützenfest, Wandertag und Weihnachtsfeier statt, welche überwiegend mit der gesamten Familie aller Zugmitglieder abgehalten werden. Familien- und Jubiläumsfeiern werden immer im großen Kreis gemeinsam abgehalten. Das Wort "Schütze" wird von uns mit "Beschützen, Schützer, einander helfen" verstanden.

Das sind wir:

 
v.l.n.r: Benno Görtz, Andreas Görtz, Hugo Albrech, Michael Brandt, Heinz-Dieter Pesch, JosefPesch, Norbert Brandt, Klaus Schmidt, Jakob Schriddels, Helmut Voigt, Manfred Schriddels und Gregor Görtz
 
Unser Schützenverein:

Immer nur arbeiten, das sollt Ihr wissen,
solch ein Leben das nennt man beschissen.
Genieß schöne Stunden, dann hast Du auch was
nur so macht das Erdendasein wirklichen Spaß.
Die einen die schaffen von morgens bis spät
und merken dabei nicht wie die Zeit vergeht.
Und andere sagen: "Spaß der muß sein"
und gründen dann einen Schützenverein.


Schon lang ist es her, damals ging es an
am 11.11.1967 haben sich zusammengetan

Hermann Josef
Arno
Mathias
Heinz Dieter
Manfred
Helmut

sie machten nun kund
ab heute da sind wir ein enger Verbund.
Wir feiern von nun an nicht mehr allein
von jetzt an sind wir ein Schützenverein.


Man hat überlegt, wie sollen wir uns nennen,
damit uns die Leute beim Marschieren erkennen,
und welche Uniform ist für uns gut
und kaufen wir uns auch einen eigenen Hut?
Nach langem Bereden und viel Hin und Her,
den Namen zu finden war ganz schön schwer,
stand endlich dann fest der Name soll sein
" Hubertuszug Freischütz " vom neuen Verein.


Nachdem das nun klar war und mit viel Begießen
da konnte man 1968 den Vogel abschießen.
Denn ein Zugkönig, der mußte natürlich nun her,
das gehört sich ja so; aber wer?
Heinz Dieter I (Pesch) machte den besten Schuß
gab Marga ihm eigentlich dafür einen Kuß?
Das Schützenfest konnte beginnen, man machte sich fein
in diesem so jungen Schützenverein.


Dann ging es lustig weiter, es waren junge Leute.
Wer damals dabei war, der lächelt noch heute.
1969 Peter I (Clemens) Zugkönig war
und als Nächster dann Manfred I (Schriddels) im folgenden Jahr,
Doch soll die Gemeinschaft auf Jahre bestehn
so muß man nach neuen Leuten sich schnell umsehn.
Ein Zug mit sechs Männern ist auf Dauer zu klein
sie "brauchten mehr Schützen im Schützenverein.


Im Jahr 1971 dann in der Staffette
Arno I (Schmilz) übernahm die Königskette.
Dann ging es aufwärts, der Theo trat ein
da waren die Sechs nicht mehr so allein"
Auch 1972 war ein recht gutes Jahr
denn Helmut I (Feil) da Zugkönig war.
Und Norbert, der sagte, ich will mit euch sein
da waren sie acht im Schützenverein.


Theo I (Otten) war 1973 König - kaum vorbei der Applaus
im selben Jahr noch trat der Mathias aus.
Doch später waren es wieder acht
ab da hat der Benno auch mitgemacht.
Die Zeiten waren gut, man war nun schon wer
und beim Schützenfest wurden auch Schnapsgläser leer.
Jeden Geburtstag groß feiern, das mußte sein
in diesem so fidelen Schützenverein.


Auch 1974 dies Jahr fing gut an
Hubert war unser neunter Mann.
Doch von Freud zu Leid ist ein ganz kleiner Schritt
ein jeder von uns macht so etwas mal mit.
Nach lustigem Feiern, das war nun mal so
für alle war es ein Schock - da starb der Arno.
Sein trockener Humor, oft fällt er mir ein,
da waren wir ein trauriger Schützenverein.


Das Leben ging weiter, die Zeiten vergehn
und auch der Zug mußte weiter bestehn.
Da hat der Helmut voll zugeschlagen
1974 und 1975 den Vogel zum dritten Mal nach Hause getragen.
Heinz Dieter, der sagte, ich komme nicht mehr
und obendrein war die Kasse noch leer.
Es ist immer etwas los, manchmal zum Schrein
in so einem armen kleinen Schützenverein.


1976 Peter II (Amend) das war unser König
und am Montag beim Umzug, da staunten nicht wenig,
denn wir zogen im Paradeschritt
alle auf Ponykutschen mit.
Es gab viel Gerede - statt Freude auch Neid
mit manch einem hatten wir ganz schönen Streit.
Der Vorstand war verärgert, man sagte "Nein"
zu diesem rebellischen Schützenverein.


Ein Jahr darauf dann, so muß ich berichten
Ein eigenes Fanfarencorps wir konnten verpflichten.
Am besten schoß Theo II (Otten) mit dem Gewehr
und 1978 hatte Hubert I (Blang) die Ehr.
Es kam auch ein neuer, Fritz trat uns bei
und machte zu Anfang auch kaum Schererei.
Mal oben, mal unten, man bekam uns nicht klein
wir halten zusammen im Schützenverein.


Und 1979 dem Manfred fiel es ein,
er wollte zum zweiten Mal Zugkönig sein.
Es kam auch ein neuer - Hans Seidel - oh Schreck
mit seinem Benehmen war er schnell wieder weg.
Aber auch der Helmut, der zog fort
an einen recht weit entfernten Ort.
Die neue Königskette und das Diadem fanden alle fein
in diesem unruhigen Schützenverein.


Erst 1980, der Zugführer nach dreizehn Jahr
Hermann Josef I endlich König war.
Die Fanfarenmusik nach vier Jahren nun
hat uns keiner gedankt, da ließen wir es ruhn.
In diesem Jahr wir taten uns schwer
da mußte auch eine neue Satzung her.
Erstmals gab es ein Weinfest und Grillen am Rhein
mit Kind und mit Frauen vom Schützenverein.


Im Jahr darauf war vielleicht etwas los.
Die Gemeinschaft wurde wankend bei diesem Stoß.
Der Fritz und auch Hermann ließen verkünden:
"In Zukunft werdet Ihr uns nicht mehr bei Buch finden".
Der Schreck ging vorüber und in diesem Jahr
Hubert zum zweiten Mal König und jetzt auch Zugführer war.
Heinz Dieter sagte "Laßt mich wieder rein"
in euren geschmolzenen Schützenverein.


Der Vers ist zu Ende, doch das Jahr noch nicht aus,
beim Fußballspiel gingen wir als drittletzter Sieger nach Haus.
Eine neue Idee uns war ganz schnell klar
bei der Schützenmesse die Messdiener sind wir dieses Jahr.
1981 war schwer, ich mag gar nicht schließen
und muß in Erinnerung ein paar Tränen vergießen.
Den Theo, nach langen qualvollen Tagen
mußten wir schweren Hernzens zu Grabe tragen.
Sein Leitspruch bei uns war "Klein aber fein"
so soll er sein unser Schützenverein.


Auch 1982 da war es noch recht rege,
zuerst ging der Peter allein seiner Wege.
Nun wurde es ja auch Zeit, das muß ich hier sagen,
daß Norbert I (Brandt) die Kette konnte tragen.
Vorzeitig zurück brachte Manfred das Horn mit Geschrei
und Gert, Jakob und Klaus traten uns bei.
Nun sind es wieder acht Männer, soviel müssen schon sein
in einem harmonischen Schützenverein.


Wie geht es nun weiter, so muß man sich fragen.
Ich meine, gemeinsam läßt sich alles viel leichter ertragen.
Gemeinsam lachen mit Tanz und bei Bier,
ich lade Euch ein, Platz haben wir hier.
Die eigenen Wünsche im Interesse von allen
zurückstecken, so würde mir ein Zugkamerad gefallen.
"Die Mehrheit entscheidet" prägt es Euch ein
in diesem hoffentlich noch viele Jahre bestehenden Schützenverein.
 

Zitat

Nach preußischem Vorbild, aber mit rheinischer Fröhlichkeit, ziehen hierzulande die Schützen auf.
Kleiner Schützen-Knigge
www.schuetzenbruderschaft-allerheiligen.de
www.neuss-sued.de